Feuerwehr verabschiedet langjährigen Gerätewart


von rechts: Beigeordneter Eberhard Frankmann, Volker Anton, Gerhard Klohr, Philip Jung, Jochen Röder, Christopher Jung, Norbert Hund

24 Jahre stemmte der Mußbacher diese Arbeit alleine. Mit Florian Strauch, Martin Kottwitz und Dennis Bein kam Verstärkung. 44 Jahre war Klohr Feuerwehrmann in Mußbach, 28 Jahre in Edenkoben. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Feuerwehr-Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes startete für Klohr im März der neue Lebensabschnitt Ruhestand.

Am Freitag, 16. Juli war es dann soweit. Der Ansprechpartner und Dienstleister für die Wehrleitung, für die Wehrführer und die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden wurde im engen Kreis der Feuerwehr- und der einen eigenen Familie offiziell verabschiedet. Dass der Servicecenter der Verbandsgemeinde Edenkoben nicht ganz voll war, war der Pandemie und letztlich auch der Flutkatastrophe im Norden von Rheinland-Pfalz geschuldet, informierte der stellvertretende Wehrleiter Frank Grünagel.

Mit dem Oldtimer Magirus TLF der Feuerwehr Edenkoben trafen Gerhard und Sigrid Klohr mit dem Chauffeur Ralf Paulus ein. Bürgermeister Olaf Gouasé begrüßte die „kompetente und omnipräsente gute Seele“ und dankte zugleich für dessen Verlässlichkeit, für das gute und freundschaftliche Miteinander. Der „ruhende Pol“ habe viele aufkommende Wogen geglättet und den Spruch „geht nit, gibt’s nit“ geprägt, zollte Brandschutzdezernent Eberhard Frankmann dem langjährigen Gerätewart seinen Respekt. Der Organisator von Ersatzteilen jeglicher Art vereinte Engagement und Fachkenntnis, meisterte immer wieder aufs Neue die Herausforderungen, die der technische Wandel mit sich brachte und schaffte es wie kein anderer „aus alt neu zu machen“. Immer in Bereitschaft bei der Feuerwehr dankte Frankmann auch seiner Frau Sigrid und seiner Familie fürs „Mittragen und für die Möglichkeit, dem Ehrenamt auch außerhalb des Berufes nachzugehen“.

Dass Gerhard Klohr bis zu seinem Ruhestand 45,31 Prozent seines Lebens in der Feuerwehr in Edenkoben verbracht habe, darüber informierte Philip Jung, Wehrführer aus Venningen. Ein weiterer Redebeitrag schickte sich an. Weit gefehlt. Was unmöglich schien in Worte zu fassen, brachten Volker Anton als Double vom echten Gerhard Klohr sowie Christopher Jung, Norbert Hund und Jochen Röder in einem herzhaften Sketch zum Ausdruck: Worte, Können, Charakter und Wirken, Spontanität und Kreativität des langjährigen Ansprechpartners im Servicecenter wurden beim Bau eines neuen Feuerwehrfahrzeuges mehr als nur deutlich. In einer anschließenden Fotoserie ließ Sebastian Uehlin vergangene Aktionen rund um die Arbeit von Gerhard Klohr wieder lebendig werden. Auch Bodo Pfeifer kam zu Wort und dankte für die vielen gemeinsamen Aktionen.

Text und Bild: Ivonne Trauth

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