Regenrückhaltebecken in Hainfeld fertiggestellt


Bei einem symbolischen „An-Drehen“ übergaben Bürgermeister Olaf Gouasé, Bernhard Bäcker vom Fachbereich Bauen und Umwelt der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben, Heinrich Scherer von der Baufirma Scherer und Diplom-Bauingenieur (FH) Steffen Franck vom begleitenden Ingenieurbüro IPR-Consulting das Durchlassbauwerk seiner Bestimmung.

Das Bauwerk: Der Modenbach läuft in diesem Bereich nun in einem Bachbett, das einer natürlichen Bachsohle nachempfunden wurde. Im Laufe der Zeit wird sich diese noch mit ortstypischen Sedimenten füllen und somit die natürliche Ausbreitung aller Bachlebewesen unterstützen – Lebensraum für eine Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren. Dies gilt ebenso für den Vorfluter, der erstreckt sich mit einer Länge von 22 Meter Richtung Osten den Modenbach entlang. Er besteht aus großen Wasserbausteinen, welche die Erosion im Bachbett verhindern sollen.

Das zehn Maßnahmen umfassende Hochwasserschutzkonzept der Verbandsgemeinde Edenkoben, das auf ein 50-jähriges Regenereignis ausgerichtet ist, findet mit dem nun fertiggestellten Regenrückhaltebecken Hainfeld seinen Abschluss. Die Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes insgesamt wurde naturnah, ökologisch sinnhaft und kostenbewusst ausgerichtet, sodass sich auch die erforderlichen Regelbauwerke in die Landschaft einfügen. "Unsere Maßnahmen finden nun Eingang und werden zukünftig noch ergänzt durch das in der Planungsphase befindliche Konzept zum Umgang mit lokalen Starkregenereignissen", so Bürgermeister Olaf Gouasé, der sich insbesondere bei den Projektbegleitenden Mitarbeitern der Verbandsgemeinde, Carsten Eschwe und Bernhard Bäcker für deren engagierten Einsatz herzlich bedankte.

Bei der Herstellung des Durchlassbauwerks kam es zu geotechnischen Problemen und auch das anhaltende Regenwetter sorgte für viermonatige Verzögerungen im Baufortschritt. Durch das schnelle Handeln des baubegleitenden Ingenieurbüros IPR-Consulting, der Baufirma Scherer und der Verbandsgemeindeverwaltung konnten längere Verzögerungen verhindert werden. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf 842.980 Euro, die Förderquote beträgt aktuell 60 Prozent, so Bürgermeister Olaf Gouasé.

Text und Bild: Ivonne Trauth

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