Sommeraktivwoche
Fünf Tage voller Abenteuer, Gemeinschaft und unvergesslicher Erlebnisse

Der Aktivwochenbus rollte wieder! Auch in diesem Sommer machte sich das Jugendbüro der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben gemeinsam mit einer Gruppe neugieriger und abenteuerlustiger Ferienkinder auf den Weg zu einer abwechslungsreichen Sommeraktivwoche. Fünf Tage lang standen Bewegung, Kreativität, Natur, Gemeinschaft und jede Menge Spaß auf dem Programm.
Den Auftakt bildete ein Ausflug in die wunderschöne Neckarstadt Heidelberg. Vor der beeindruckenden Kulisse des Schlosses Heidelberg begaben sich die Ferienkinder auf eine spannende Zeitreise und wurden selbst zu Ermittlern. Leibwächter Rufus wurde vergiftet – doch wer war der Täter? Mit viel Geschick, Teamarbeit und einem guten Spürsinn lösten die Kinder den kniffligen Kriminalfall und stellten den Schuldigen am Ende sogar vor Gericht. Nach erfolgreicher Ermittlungsarbeit blieb noch genügend Zeit, um im Schlosspark gemeinsam zu essen, zu spielen und kreativ zu werden.
Am zweiten Tag stand Sport auf dem Programm. Ziel war der Fußballgolfpark in Kandel. Auf der rund 2,5 Hektar großen Anlage mit insgesamt 36 Bahnen waren Präzision, Geschick und natürlich jede Menge Teamgeist gefragt. Besonders freuten sich die Kinder über den Besuch des Jugendfußballtrainers Stefan Thümling, der ihnen verschiedene Techniken und hilfreiche Kniffe zeigte. Schnell wurde ausprobiert, gelacht und um jeden gelungenen Schuss mitgefiebert. Auch abseits der Bahnen war einiges geboten: Beim WM-Tippspiel wurde eifrig diskutiert, Origami-Fußballtrikots entstanden und Armbänder in Schwarz-Rot-Gold wurden geknüpft. Für eine gelungene Überraschung sorgte der Papa eines Ferienkindes, der die gesamte Gruppe mit einer Lieferung Eis versorgte – die perfekte Erfrischung an einem warmen Sommertag.
Am Mittwoch ging es hoch hinaus auf den höchsten Berg der Pfalz. Nach einer Wanderung durch den Pfälzerwald mit einem Stopp am beeindruckenden Felsenmeer fragte sich so manches Ferienkind: „Wo ist denn eigentlich das Wasser vom Meer geblieben?“ Auf der Kalmit wartete bereits das nächste Highlight. Wetterexperte Christian Müller von „Klima-Palatina“ ermöglichte den Kindern eine exklusive Führung durch den Kalmitturm und die Wetterstation. Spannend und kindgerecht erklärte er die Entwicklung der Wetterbeobachtung sowie die Bedeutung des höchsten Punktes der Vorderpfalz. Der Aufstieg über die Wendeltreppe zur Aussichtsplattform wurde mit einem beeindruckenden Blick über die Rheinebene, den Pfälzerwald und die umliegenden Regionen belohnt. In der Mittagspause blieb Zeit zum Schnitzen, Sonnenfänger basteln und für die ein oder andere Runde „Werwolf“.
Am vierten Tag durften die Ferienkinder in eine Sportart hineinschnuppern, die viele zuvor noch nie ausprobiert hatten. Der Boule Club Gleisweiler hatte die Gruppe auf seine wunderschön gelegene Anlage inmitten der Weinberge eingeladen. Mit viel Geduld, Herzblut und Begeisterung erklärten die Vereinsmitglieder die Grundlagen des Boulesports. Bereits nach kurzer Zeit hatte viele Kinder der Ehrgeiz gepackt und einige waren von der Boulebahn kaum noch wegzubekommen. Das einstimmige Fazit lautete: „Boule ist cool!“ Doch nicht nur sportlich hatte der Tag viel zu bieten. Das angrenzende Gelände mit Bolzplatz, Spielplatz und Federballangebot bot zahlreiche Bewegungsmöglichkeiten. Besonders beeindruckt hat uns die außergewöhnliche Gastfreundschaft des Boule Clubs Gleisweiler. Die Ferienkinder wurden mit einem liebevoll zubereiteten Mittagessen inklusive Vor-, Haupt- und Nachspeise sowie einem Fruchtsnack verwöhnt. Hier wurde deutlich, was Vereinsleben ausmacht: Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Freude daran, junge Menschen für etwas Neues zu begeistern. Besonders erfreulich ist, dass der Verein aktuell den Aufbau einer Jugendgruppe für Kinder ab zehn Jahren plant und damit sein Engagement für die Nachwuchsarbeit weiter ausbauen möchte. Für diese herzliche Einladung und das große Engagement möchten wir dem Boule Club Gleisweiler nochmals ganz herzlich danken.
Der krönende Abschluss wartete am Freitag mit dem Besuch des Erlebnisparks Tripsdrill. Für viele Ferienkinder war dies das Highlight der gesamten Woche. In Kleingruppen ging es direkt nach der Ankunft auf Entdeckungstour zu Achterbahnen, Wildwasserbahn und zahlreichen weiteren Attraktionen. Zur gemeinsamen Mittagspause traf sich die gesamte Gruppe wieder. Eine Mama eines Ferienkindes überraschte uns mit selbst gebackenem Kuchen – eine süße Geste, die nach Meinung des gesamten Betreuerteams gerne zur Tradition am Abschlusstag unserer Aktivwochen werden darf. Für einen besonders lustigen Moment sorgte ein junger Storch, der kurzerhand ein Laugencroissant samt Lunchbeutel stibitzte. Lange konnte sich der gefiederte Dieb jedoch nicht über seine Beute freuen, denn einige unserer starken Jungs reagierten blitzschnell und holten den Lunchbeutel zurück. Für die nötige Abkühlung sorgte anschließend die Wildwasserbahn. Trotz einer etwas längeren Heimfahrt ließ sich niemand die gute Laune verderben. Mit Musik, den letzten Snacks aus den Rucksäcken und dem ein oder anderen Powernap verging auch diese Zeit wie im Flug. Das Urteil der Ferienkinder stand bereits im Bus fest: 10 von 10 Sternen!
Während der gesamten Woche begleitete die Kinder außerdem ein täglich wechselndes Kreativprogramm des Betreuerteams mit Comiczeichnen, Fußballtrikots gestalten, WM-Tippspiel, Armbänder knüpfen und einer großen Auswahl an Gesellschaftsspielen für einen abwechslungsreichen Ferientag. Das war bewusst so gestaltet, dass jedes Kind – unabhängig von Alter oder Interessen – passende Beschäftigungsmöglichkeiten fand. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wertvoll gemeinsame Zeit ohne Bildschirm sein kann. Die zahlreichen Spiel-, Sport- und Kreativangebote luden zum Mitmachen ein und schufen viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, Freundschaften zu schließen und gemeinsam Erlebnisse zu teilen. Diese Erfahrung hat uns darin bestärkt, bei zukünftigen Aktivwochen die Handynutzung weiter einzuschränken, um den Fokus noch stärker auf das gemeinsame Ferienerlebnis zu legen.
Herzlich bedanken möchte sich die Jugendpflegerin bei allen, die die Ferienaktivwoche mit viel Engagement, Kreativität und Herzblut mitgestaltet haben. Mit ihren abwechslungsreichen Angeboten haben sie allen den Kindern wie auch den Betreuern unvergessliche Ferienerlebnisse ermöglicht. Ein besonderes Dankeschön gilt unserem gesamten Betreuerteam. Viele der Teamerinnen und Teamer waren in diesem Jahr zum ersten Mal dabei und haben diese Aufgabe mit beeindruckendem Engagement, großer Verantwortungsbereitschaft und viel Herz gemeistert. Mit ihren kreativen Ideen, ihrer Geduld und ihrer Freude am Umgang mit Kindern haben sie maßgeblich dazu beigetragen, dass diese Woche für alle zu einem besonderen Erlebnis wurde.
Mindestens genauso beeindruckend waren jedoch unsere Ferienkinder. Sie ließen sich auf eine neue Gruppe, neue Betreuungspersonen und täglich wechselnde Ausflüge ein. Sie waren mutig, neugierig, offen für neue Erfahrungen und füllten jedes Abenteuer mit Leben. Genau diese Begeisterung macht unsere Sommeraktivwochen jedes Jahr aufs Neue so besonders.
Ein herzliches Dankeschön geht schließlich auch an alle Eltern. Sie sind die stillen Heldinnen und Helden im Hintergrund – als Weckdienst am frühen Morgen, Fahrerinnen und Fahrer zu den Treffpunkten, Organisatoren, Proviant-Einkäufer, Kuchenbäcker, Zuhörer nach einem langen Ferientag und vor allem als diejenigen, die ihren Kindern die Möglichkeit geben, unvergessliche Ferienerlebnisse zu sammeln.
Maren Hofmann: „Wir blicken dankbar auf eine rundum gelungene Sommeraktivwoche 2026 zurück und freuen uns schon jetzt auf viele bekannte und neue Gesichter bei den kommenden Aktivwochen des Jugendbüros der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben.“
Text und Bilder: Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben
