Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept

Bürgerworkshops starten

Hochwasser - und Starkregenvorsorge – wie kann ich mich beteiligen?

Bürgerworkshops

In den vergangenen Jahren bestimmten immer wieder Starkregenereignisse und deren Folgen das Leben in ganz Rheinland-Pfalz. Aktuell lässt die Verbandsgemeinde mit Förderung des Landes ein örtliches Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept erarbeiten. Daher laden wir alle Betroffenen sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger von Edenkoben zum ersten Workshop zum Thema „Hochwasser- und Starkregenvorsorge“ ganz herzlich ein.

Der erste Workshop findet in Edenkoben statt, am 23. Februar um 18 Uhr im Kurpfalzsaal.  
Zum Plakat.

Weitere Workshops sind terminiert:
Weyher und Rhodt: 2. März 2023
Edesheim, Großfischlingen und Hainfeld: 8. März 2023


Fragebögen-Aktion

Sie sind eingeladen Fragebögen zu Starkregenereignissen Ihrer Gemeinde zu beantworten und sich somit aktiv an der Sammlung von Erkenntnissen zu beteiligen. 

Die Fragebögen gibt es

hier 
- oder bei der Sprechstunde Ihrer Ortsbürgermeisterin oder Ihrer Ortsbürgermeister.

Die ausgefüllten Fragebögen können Sie bei Ihrer Ortsgemeinde abgeben oder per Email an die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister senden. 

Sie sind eingeladen, an den Bürgerworkshops teilzunehmen. Aufgrund der Größe der Verbandsgemeinde wird die Beratung in Gruppen aufgeteilt stattfinden. Sie werden gesondert zu den bevorstehenden Terminen eingeladen.


Startschuss im November und Start der Ortsbegehungen

Der offizielle Startschuss ist im November gefallen: Gemeinsam mit den Ortsspitzen, den Bürgerinnen und Bürgern, den Feuerwehren, Förstern, Landwirten, Winzern und dem Ingenieurbüro igr aus Rockenhausen wird die Verbandsgemeinde Edenkoben in den nächsten zwei Jahren ein Konzept zur Hochwasser- und Starkregenvorsorge erstellen.

Am 17. Januar folgte nun der nächste Schritt hin zur Erstellung des Konzeptes: Die Begehungen in den Ortsgemeinden starteten in Edenkoben. Ziel der Ortsbegehungen ist es, alle bekannten kritischen Stellen in Augenschein zu nehmen. Dafür werden alle zur Verfügung stehenden Quellen ausgewertet: Starkregengefahrenkarten, Hochwassergefahrenkarten, Luftbilder, vorhandene Fotos von Überflutungen, Berichte der Feuerwehr über Einsätze und mehr. Vor Ort werden auch die Stellen besucht, wo Starkregenlinien auf Bebauung treffen, wo aber nach Aussagen der örtlichen Vertreter bisher keine Schäden oder Probleme bekannt sind. Damit soll überprüft werden, ob bei extremen Regenereignissen (die vielleicht bisher noch nicht aufgetreten sind) hier eine Gefährdung zu erwarten ist. Weitere Ortsbegehungen werden in Kürze folgen, in Weyher und Rhodt sowie in Edesheim, Großfischlingen und Hainfeld. 

Text: Ivonne Trauth, Bilder: igr, Ivonne Trauth