Eröffnet wurde die Ausstellung von Bürgermeister Daniel Salm am Sonntag, 25. Oktober, mit einem „herzlichen Willkommen“ an alle Kunstfreunde, darunter auch die Beigeordneten der Verbandsgemeinde Edenkoben, Eberhard Frankmann und Daniel Poth, der Erste Beigeordnete des Landkreises Südliche Weinstraße, Georg Kern, der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Annweiler, Ullrich Böck, die Weinhoheiten Celina Baumann mit Traubensaftprinzessin Melinda Damm (Edenkoben), Johanna Hayna (Burrweiler), Paula Ochudlo (Hainfeld) und Pauline Argus (Roschbach). Auch Sebastian Müller von der VR Bank Südpfalz und Phil Heinrich von der Sparkasse Südpfalz waren gekommen. Salm begrüßte auch die Künstler Marie Madeleine Noiseux aus Karlsruhe und Herbert Pauser aus St. Martin unter den Gästen.
Die Reihe ART VG Edenkoben“ habe uns schon viele beeindruckende Momente und tiefgehende Einsichten geschenkt und so freute sich der Bürgermeister über die Fortsetzung, trotz der noch andauernden Umbauarbeiten im Verwaltungsgebäude. Denn es sei wichtig, in der aktuellen Zeit auch ein Zeichen für die Kultur zu setzen. In der Verbandsgemeinde zeige sich die Kultur sehr eindrucksvoll mit vielfältigem Programm in den Gemeinden und mit unserem ganz eigenen Raum für Kunst, „den wir mit unserer Kunstreihe schaffen“. Salm lud ein, „zum ersten Sehen, zum ersten Verstehen und zum Rundgang durch unseren ganz eigenen Garten Eden“.
Worum es bei der Arbeit von Susanna Weber wirklich gehe, das sei ganz einfach, so der Koordinator der ART VG Edenkoben, Stefan W. Kunze: „sie erzählt Geschichten. Und das ist viel mehr, als es den Anschein hat.“ Erzählen sei „heilsam und wichtig, schön und kurzweilig, kurz konstituierend für eine Gemeinschaft, es formt sie und entwickelt Ideen für die Zukunft.“ So beschreibt der Koordinator die Malerei als eine Form der Erzählung mit allen Irritationen, öffentlichem Interesse, persönlicher Verletztheit und Gegenteiligem. Die Arbeiten von Susanna Weber zeigen klar, dass sich das „Verhältnis der Natur zu uns“ grundlegend gewandelt habe und auch die „Schönheit und Unschuld kindlichen Fühlens und Handels“ – ein Widerspruch, der in den gezeigten Motiven der Werbung deutlich wird. „Die Bilder hängen, die Erzählung heute ist eröffnet“, lud Kunze zur Ausstellung der ehemaligen Stipendiatin des Künstlerhauses in Edenkoben (1991) mit dem ansprechenden Titel ein. Auch drei Bilder aus dieser Zeit finden sich unter den ausgestellten Exponaten.
Für die passende Musik am Sonntagmorgen sorgten Andreas Schnell und Florian Hofmann.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung in der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben, Poststraße 23: montags bis freitags, 8.30 bis 12 Uhr, dienstags auch 14 bis 16 Uhr, donnerstags auch 14 bis 18 Uhr.
Text: Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben, Bilder: Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben, Susanna Iris Weber.
